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System 180 im Brauerei Museum Dortmund Wie bereits 1990 bei der Umnutzung und Sanierung des Museums am Ostwall in Dortmund, bei der neben einem temporären Vorbau eine doppelt geschwungene Treppe zu entwickeln war, zeigte sich auch bei der Umnutzung einer ehemaligen Maschinenhalle und eines ehemaligen Maschinenhauses bei der Dortmunder Actien-Brauerei der Innovationswille von Dortmunder Unternehmen und Dienststellen, welche die Entwicklungsfähigkeit des SYSTEM 180 erkannten und förderten. In der Eingangshalle entstand ein 8 Meter hohes Schaudepot, hergestellt aus schwarz lackiertem System-180-Rohr mit einem Durchmesser von 60 mm und einer Wandstärke von 3 mm. Der Vorteil des System 180 besteht dabei in der leicht zu bewerkstelligenden Möglichkeit, Applikationen – in diesem Fall auskragende Laufstege – an jedem beliebigen Knoten montieren zu können. Ausstellungsgut, das thematisch oder wegen des Platzes nicht mehr optimal in die Ausstellung zu integrieren war, begrüßt so das Publikum und stimmt dieses auf die Vielfalt der Relikte des industriellen Brauens ein. Eine Neuheit ist die Einheit mit treppenförmig arrangierten Schließfächern, auf denen das Publikum den Ausstellungsrundgang beginnt. Die Schließfächer verfügen über Türen aus mattiertem Glas, speziell geformte Stufen bilden den oberen Abschluss und zeigen die Stärke des System 180 im synchronisieren verschiedener Funktionen. Der Empfangstresen und Museums-Shop verbindet sich gestalterisch durch System 180. Die Wandelbarkeit für zukünftige Ergänzungen und Umnutzungen verrät das fertig durchgestaltete Konzept nicht. Zwischen Maschinenhaus und Maschinenhalle besteht im Untergeschoss eine Höhendifferenz von 850 mm. Eine weitgehend frei spannende Rampe aus SYSTEM 180 ermöglicht die Verbindung auch für Rollstuhl Fahrende und für Kinderwagen. Die Besonderheit der Rampe aus Rohr 28/1,5 mm liegt in der Ausformung der beiden Geländer, die als tragende Fachwerkträger fungieren. Dank der biegesteifen Einspannung der Diagonalen am Fußpunkt wird der Druckgurt, der zugleich Handlauf ist, am seitlichen Ausknicken gehindert und kann seine volle Tragfähigkeit zur Aufnahme von Normalkräften zur Anwendung bringen. 10. Mai 2006 Jürg Steiner Links:
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